Ausnahmslos flexibel: Das Klappfahrrad

Mann auf Klapprad

Mann auf Klapprad

Da Pendler oft nicht um ein häufiges Umsteigen herumkommen, summieren sich auf ihrem Arbeitsweg gerne mal ungünstig gelegene Wartezeiten auf Bus oder Bahn und aus einer reinen Fahrzeit von beispielsweise 60 Minuten können im Nu 90 oder mehr werden. Ein Klapprad könnte da die Lösung sein. Schon die Fahrt bis zum nächstgelegenen Bahnhof kann am Morgen einige wertvolle Minuten mehr Schlaf oder Frühstück bedeuten. Am Bahnhof eingetroffen muss das Rad dann nicht mehr angeschlossen werden, sondern kann im Handumdrehen in ein handliches Gepäckstück verwandelt werden, das sogar während der Stoßzeiten bequem in Bus, Bahn oder Metronom transportiert werden kann. Wenn man dann auch noch die letzten 5 Minuten mit dem Bus, auf welchen man mit Pech 10 Minuten warten darf, durch 8 sportliche Fahrradminuten ersetzt, profitiert man gleich doppelt.

Nichts desto trotz sind Falträder natürlich auch für Nicht-Pendler von enormen Vorteil, denn in Sachen Flexibilität und Praktikabilität fährt ihnen keiner so schnell den Rang ab.

Mit den durchschnittlich gerademal 11-13 kg, die das Klapprad auf die Waage bringt, ist es im Vergleich zu seiner ungelenkigen Verwandtschaft ein echtes Federgewicht. Mit ein bisschen Übung verwandelt es sich in wenigen Handgriffen in ein kompaktes Gepäckstück und kann dadurch mit Leichtigkeit von einer einzelnen Person jede Bahnhofstreppe o.Ä. hinauf getragen werden. Zusammengefaltet sind sie so kompakt, dass sie problemlos im Fußraum eines Kleinwagens oder den meisten Kaufhausspinden verstaut werden können, während der Besitzer entspannt eine Runde Einkaufen gehen oder einen Kaffee trinken kann.

Brompton Klappfahrad im Kofferraum

Brompton Klappfahrad im Kofferraum

Dank ausgeklügelter Tretmechanik ist das Fahren mit den kleinen 20 Zoll Reifen wenig anstrengend und mit hochwertiger Federgabel kann auch unebeneres Gelände angenehm befahren werden. Falträder sind durch unterschiedlich hochwertige Ausstattung in allen Preisklassen vertreten und mittlerweile sind auch schon welche mit E-Antrieb auf dem Markt. Durch die flexible Höhenverstellung von Sattel und Lenker, kann ein Modell theoretisch sogar von sehr unterschiedlich großen Personen gefahren werden.

Noch ein Pluspunkt: Wer zum Beispiel beim Campen nicht auf das Radeln verzichten möchte, kann das Klapprad einfach mit einpacken und es, wenn die Gelegenheit gekommen ist, aufbauen und losfahren. Danach ist es genau so schnell und einfach wieder verschwunden wie es auch aufgetaucht ist.

Brompton Klappfahrrad auf Campingausflug

Brompton Klappfahrrad auf Campingausflug

Der begriffliche Unterschied zwischen Falt- und Klapprädern ist übrigens lediglich auf die etwas andere Art des Zusammenbauens zurückzuführen. Während Klappräder wirklich blitzschnell in der Fahrradmitte zusammengeklappt werden können, bedarf es bei Falträdern für das Zusammenfalten einiger Fahrradeinzelteile ein klein wenig mehr Zeit. Dafür darf man sich hier aber auch über ein kompakteres Resultat im gefalteten Zustand freuen.

Sie sehen also: Das Klapprad ist wirklich ausnahmslos flexibel und beim nächsten Fahrradkauf vielleicht auch eine Überlegung wert.

 

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3 Antworten
  1. Klapprad Malte
    Klapprad Malte says:

    Ich besitze schon seit längerem ein Klapprad um damit vom Bahnhof zum Arbeitsplatz zu bekommen. Das tolle ist, dass man so nun kein extra Zugticket mehr benötigt. Zudem lässt es sich auch zu Hause sehr gut verstauen und man kann es sogar mit in den Bus nehmen. Klar – normale Fahrräder sind stylischer, aber darauf kommt es ja nicht an. Praktisch muss es sein! :-)

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  2. Dima
    Dima says:

    Ja so ein Faltrad ist echt ne tolle Sache. Hab seit kurzem eins und muss sagem der Arbeitsweg ist viel einfacher geworden. Vorallem in der Straßenbahn ist es so viel bequemer.

    Lg Dima

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  3. JayJay
    JayJay says:

    Wenn wir 25 Jahre zurückdenken, war ein Klapprad eigentlich so ziemlich das letzte, was man als Kind haben wollte. Heute habe ich wieder eines, und meine Frau auch. Zusammen geklappt stehen sie an der Reling unseres Segelbootes, und nehmen so kaum Platz weg. Aber wir sind dafür in jedem Hafen mobil, um einzukaufen, oder auch ein wenig die Umgebung zu erkunden

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