Das MTB mit E für Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Last but not least in unserer kleinen Beitragsreihe zum Thema E-Bike möchten wir das Mountainbike mit E-Antrieb vorstellen. Wenn Sie der spezielle Einsatzbereich dieses Fahrradtypen schon reizt, können Sie im Folgenden herausfinden, ob Sie der Typ für diese zusätzlich angetriebene E-Variante sind.  Denn bei einem solchen Bike geht jede Fahrt so richtig in die Vollen und garantiert Spaß pur.

Ein E-Mountainbike ist für Sie das Richtige, wenn Sie…

… sich gerne auspowern.  Aber auch Kraftreserven beim Klettern sparen wollen, um den Downhill mit vollster Konzentration und Energie zu genießen.
…  gerne größere Touren fahren.
… den Gipfel unter allen Umständen erklimmen wollen.
… eine wagemutige und adrenalingeladene Downhill-Fahrt kaum erwarten können.
… die Natur, frische Luft und aufregende Panoramen lieben.
… sich ohne die richtige Fahrradbekleidung nicht auf den Sattel schwingen und immer bestens gerüstet sind.

Das Rahmenmaterial

Typisch für das Rahmenmaterial von Mountainbikes sind Aluminium oder Carbon. Carbon ist extrem leicht, dafür aber auch empfindlich und teuer. Kostengünstiger, weniger empfindlich und ebenfalls recht leicht ist Aluminium.

Das Display

Für gewöhnlich enthält das Display die standardmäßige Tachoanzeige und verfügt im Sportbereich häufig noch über eine Reichweitenanzeige und den genutzten Unterstützungsgrad.  Bei einigen Systemen ist auch die Anzeige der eigenen Tretleistung auf dem Display abzulesen. Eine richtig tolle Sache, aber bisher noch nicht sonderlich verbreitet, ist ein im Display integriertes Navi, was sich natürlich besonders beim Erkunden von bisher unbekannten Gegenden auszahlt.

Der Lenker

Faustregel beim Lenker: Je breiter desto sicherer. Das gilt vor allem im Gelände. Wer das E-MTB bestmöglich unter Kontrolle haben möchte, passt die Lenkerbreite an sein jeweiliges Fahrkönnen und –verhalten an. Eine Lenkerbreite um die 70 cm ist das übliche Maß.  Auch beim Material gilt wieder: Carbon ist sehr leicht, aber auch teuer und pannenanfälliger. Aluminium ist zwar nicht ganz so leicht, hat aber in Sachen Preis und Robustheit eindeutig die Nase vorn.

Die Gabel

Wer mit dem Mountainbike ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, für den ist eine Federgabel nicht unbedingt ein Muss.  Eine starre Gabel in Kombination mit breiteren Reifen sorgt auch dann für eine gute Stoßdämpfung und ist obendrein wartungsärmer, robuster und leichter als eine Federgabel.
Bei einer Federgabel variiert der Federweg zwischen 100mm und 180mm, den man je nach gewünschter Intensität auf den Downhill-Pisten wählt. Günstige Federn dämpfen mit Federstahlspiralen, hochwertige dagegen mit Luft. Um den vielseitigen Einsatzbereich eines Mountainbikes bestmöglich auszuschöpfen empfehlen wir  daher eine hochwertige Federgabel, die mit Luft dämpft.

Die Bremsen

Wer schnell durch Feld und Tal, auf der Straße oder auf dem Berg unterwegs ist, der braucht schon eine hydraulische Bremse. Und da am besten keine Felgen- sondern eine hydraulische Scheibenbremse mit ordentlich Kraft an Vorder- und Hinterrad. Beachten Sie aber, dass hydraulische Scheibenbremsen dringend eingebremst werden müssen, bevor es mit Vollkaracho  die Piste hinunter geht.

Die Reifen

Für schlechtes Wetter und sehr unebenes Gelände eignen sich besonders gut grobstollige Reifen. Diese sorgen für ordentlich Grip. Wer schnell fahren möchte und dies in etwas flacherem Gelände tut, ist gut mit weniger profilierten Reifen beraten.  Ein hoher Pannenschutz ist neben einer guten Kombination aus Grip und geringem Rollwiderstand das wichtigste Auswahlkriterium für den richtigen Reifen zum Mountainbike.

Akku und Antrieb

Je nach Gebrauch der Unterstützungsmodi kommt man mehr oder weniger lang mit einer Akkuladung aus. Die mittlerweile üblichen 500 Wh reichen für etwa zwei Stunden Fahrspaß. Den Akku einmal vollladen dauert je nach System zwischen drei und acht Stunden. Hecknabenmotoren und Mittelmotoren eignen sich dank des tiefen Schwerpunktes für E-MTB’S besonders gut, da sich das Handling durch das Mehrgewicht an den beiden Stellen kaum verändert.

Die Schaltung

Eine hohe Übersetzungsbandbreite ist für den Fahrspaß des Sportbikers das A und O. Kettenschaltung mit acht oder mehr Gängen bringen genau das mit.

Der Sattel

Im ersten Moment irritierend, aber wahr: Je härter der Sattel, desto verträglicher für den Biker. Ein zu weicher Sattel begünstigt unnötige Reibung, die später zu unangenehmen Beschwerden im Schrittbereich führen kann.

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Bildquelle: Haibike

 

 

 

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