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Rückblick Eurobike 2016 – welche Trends werden sich 2017 durchsetzen?

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Ein Gastbeitrag von Markus Willnauer

Die Eurobike 2016 war auch in diesem Jahr wieder mit seinen 1.350 Ausstellern das Ereignis der Fahrradbranche. So informierten sich über 1.750 Medienvertreter aus 41 Ländern über die Neuigkeiten der Branche, fast 43.000 Fachbesucher und mehr als 34.000 private Radfans fanden ihren Weg in die Friedrichshafener Messehallen. Das neue Konzept der Eurobike, welches die Endverbraucher stärker berücksichtigt, fand somit einen großen Anklang, die Zahl der Fachbesucher ist aber rückläufig. So ist Klaus Wellmann, der Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, zwar begeistert: „Jeder konnte erleben, welch großen Stellenwert die Fahrradmobilität in der Gesellschaft einnimmt“, doch in 2017 wird es wieder nur einen Tag für die Endkunden geben. Weiterlesen

Gipfelstürmer

Das MTB mit E für Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Last but not least in unserer kleinen Beitragsreihe zum Thema E-Bike möchten wir das Mountainbike mit E-Antrieb vorstellen. Wenn Sie der spezielle Einsatzbereich dieses Fahrradtypen schon reizt, können Sie im Folgenden herausfinden, ob Sie der Typ für diese zusätzlich angetriebene E-Variante sind.  Denn bei einem solchen Bike geht jede Fahrt so richtig in die Vollen und garantiert Spaß pur.

Ein E-Mountainbike ist für Sie das Richtige, wenn Sie…

… sich gerne auspowern.  Aber auch Kraftreserven beim Klettern sparen wollen, um den Downhill mit vollster Konzentration und Energie zu genießen.
…  gerne größere Touren fahren.
… den Gipfel unter allen Umständen erklimmen wollen.
… eine wagemutige und adrenalingeladene Downhill-Fahrt kaum erwarten können.
… die Natur, frische Luft und aufregende Panoramen lieben.
… sich ohne die richtige Fahrradbekleidung nicht auf den Sattel schwingen und immer bestens gerüstet sind.

Das Rahmenmaterial

Typisch für das Rahmenmaterial von Mountainbikes sind Aluminium oder Carbon. Carbon ist extrem leicht, dafür aber auch empfindlich und teuer. Kostengünstiger, weniger empfindlich und ebenfalls recht leicht ist Aluminium.

Das Display

Für gewöhnlich enthält das Display die standardmäßige Tachoanzeige und verfügt im Sportbereich häufig noch über eine Reichweitenanzeige und den genutzten Unterstützungsgrad.  Bei einigen Systemen ist auch die Anzeige der eigenen Tretleistung auf dem Display abzulesen. Eine richtig tolle Sache, aber bisher noch nicht sonderlich verbreitet, ist ein im Display integriertes Navi, was sich natürlich besonders beim Erkunden von bisher unbekannten Gegenden auszahlt.

Der Lenker

Faustregel beim Lenker: Je breiter desto sicherer. Das gilt vor allem im Gelände. Wer das E-MTB bestmöglich unter Kontrolle haben möchte, passt die Lenkerbreite an sein jeweiliges Fahrkönnen und –verhalten an. Eine Lenkerbreite um die 70 cm ist das übliche Maß.  Auch beim Material gilt wieder: Carbon ist sehr leicht, aber auch teuer und pannenanfälliger. Aluminium ist zwar nicht ganz so leicht, hat aber in Sachen Preis und Robustheit eindeutig die Nase vorn.

Die Gabel

Wer mit dem Mountainbike ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist, für den ist eine Federgabel nicht unbedingt ein Muss.  Eine starre Gabel in Kombination mit breiteren Reifen sorgt auch dann für eine gute Stoßdämpfung und ist obendrein wartungsärmer, robuster und leichter als eine Federgabel.
Bei einer Federgabel variiert der Federweg zwischen 100mm und 180mm, den man je nach gewünschter Intensität auf den Downhill-Pisten wählt. Günstige Federn dämpfen mit Federstahlspiralen, hochwertige dagegen mit Luft. Um den vielseitigen Einsatzbereich eines Mountainbikes bestmöglich auszuschöpfen empfehlen wir  daher eine hochwertige Federgabel, die mit Luft dämpft.

Die Bremsen

Wer schnell durch Feld und Tal, auf der Straße oder auf dem Berg unterwegs ist, der braucht schon eine hydraulische Bremse. Und da am besten keine Felgen- sondern eine hydraulische Scheibenbremse mit ordentlich Kraft an Vorder- und Hinterrad. Beachten Sie aber, dass hydraulische Scheibenbremsen dringend eingebremst werden müssen, bevor es mit Vollkaracho  die Piste hinunter geht.

Die Reifen

Für schlechtes Wetter und sehr unebenes Gelände eignen sich besonders gut grobstollige Reifen. Diese sorgen für ordentlich Grip. Wer schnell fahren möchte und dies in etwas flacherem Gelände tut, ist gut mit weniger profilierten Reifen beraten.  Ein hoher Pannenschutz ist neben einer guten Kombination aus Grip und geringem Rollwiderstand das wichtigste Auswahlkriterium für den richtigen Reifen zum Mountainbike.

Akku und Antrieb

Je nach Gebrauch der Unterstützungsmodi kommt man mehr oder weniger lang mit einer Akkuladung aus. Die mittlerweile üblichen 500 Wh reichen für etwa zwei Stunden Fahrspaß. Den Akku einmal vollladen dauert je nach System zwischen drei und acht Stunden. Hecknabenmotoren und Mittelmotoren eignen sich dank des tiefen Schwerpunktes für E-MTB’S besonders gut, da sich das Handling durch das Mehrgewicht an den beiden Stellen kaum verändert.

Die Schaltung

Eine hohe Übersetzungsbandbreite ist für den Fahrspaß des Sportbikers das A und O. Kettenschaltung mit acht oder mehr Gängen bringen genau das mit.

Der Sattel

Im ersten Moment irritierend, aber wahr: Je härter der Sattel, desto verträglicher für den Biker. Ein zu weicher Sattel begünstigt unnötige Reibung, die später zu unangenehmen Beschwerden im Schrittbereich führen kann.

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Bildquelle: Haibike

 

 

 

Gemütlich auf zwei Rädern durch die Stadt!

Das City-Bike mit E: Bequemlichkeit der Extraklasse

Gemütlich auf zwei Rädern durch die Stadt! (Bildquelle: Winora)

Gemütlich auf zwei Rädern durch die Stadt! (Bildquelle: Winora)

 

Der Einsatzbereich eines City-Bikes spiegelt sich einwandfrei in seiner Bezeichnung wieder. Ein City-Bike muss fit für gepflasterte Straßen, manchmal sogar Kopfsteinpflaster oder schwerere Transporte sein und vor allem jeder Wetterlage trotzen können. Darüber hinaus muss ein City-Bike besonders Eines bieten können: Fahrkomfort! Wenn dann auch noch ein E-Antrieb angebracht ist, der für angenehmen Schwung sorgt, ist eine extra gemütliche Fahrt durch die Stadt garantiert.
Bevor wir uns aber im Genaueren den Ansprüchen an ein gutes Stadtrad zuwenden, können Sie anhand der untenstehenden Aussagen herausfinden, ob ein City-E-Bike für Sie das Richtige sein könnte.

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Winora

Das Trekking-Bike mit E für Tourenfahrer

Winora

Trekkingbikes sind Tourenräder, die in erster Linie eine gute Ergonomie, Langstreckentauglichkeit  und in der E-Bike-Version einen besonders zuverlässigen Motor mitbringen müssen. Da dem Bike am Feldweg, im Wald, in leichter Steigung und auf dem Asphalt einiges abverlangt wird, empfiehlt es sich etwas mehr zu investieren. Für Top-Modelle muss entsprechend tiefer in die Geldbörse gegriffen werden.

Nun die Frage der Fragen: Trekkingbikes sind Tourenräder,  aber sind Sie denn auch ein Tourenfahrer? Machen Sie mit uns den Selbst-Test und schauen Sie, ob Sie sich mit dem im Folgenden beschriebenen Fahrradfahrer-Typ identifizieren können. Weiterlesen

Im Straßenverkehr

Angenehm und sicher auf zwei Rädern unterwegs – welche Maßnahmen für einen besseren Radverkehr zu treffen sind

Im Straßenverkehr

Im Straßenverkehr

Wer kennt es nicht? Unbeschwerten Gemüts strampelt man auf dem Fahrradweg entlang des Bürgersteigs und dann… führt dieser plötzlich ins Nichts. Der Radweg endet unerwartet und man steht da, nicht ganz sicher, ob man nun ordnungsgemäß auf die beunruhigend stark befahrene Autospur wechseln soll, oder ob man sich doch lieber auf den Fußweg schummelt, weil die Straße beim Befahren ein mulmiges Gefühl im Bauch verursacht.

Die Lösung für dieses Problem ist schnell gefunden: Wenn Deutschlands Städte langfristig eine Verbesserung der Radinfrastruktur erzielen wollen, ist die Entwicklung eines lückenlosen Radwegnetzes eine der wichtigsten Maßnahmen. Weiterlesen

Startplatzverlosung für die EuroEyes Cyclassics

Gewinnspiel: B.O.C. verlost 5 kostenfreie Startplätze für die EuroEyes Cyclassics!

Startplatzverlosung für die EuroEyes Cyclassics

Startplatzverlosung für die EuroEyes Cyclassics

 

Sportskanonen aufgepasst! In wenigen Wochen ist es wieder soweit und tausende Fahrradbegeisterte gehen bei den 21. Cyclassics an den Start. Auch in diesem Jahr hält B.O.C. dem größten Radrennen Europas die Treue und ist zum mittlerweile vierten Mal als Hauptsponsor mit von der Partie. Weiterlesen

Pkw-Fahrrad-Quiz_Startseite_Quelle_Runter vom Gas

Das Verkehrs-Wissens-Quiz vom BMVI und DVR: Mehr Wissen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Pkw-Fahrrad-Quiz_Startseite_Quelle_Runter vom Gas

Gibt es neben dem Bürgersteig keinen rotgepflasterten Fahrradweg, sind Radler dazu verpflichtet auf der Straße weiterzufahren. Nicht selten kommt es da vor, dass ein PKW-Fahrer in Eile, die Gegenverkehrslücke, die es in einer schmaleren Straße braucht, um den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen einzuhalten, nicht abwartet und viel zu dicht am Fahrradfahrer vorbeihuscht. Mit Pech schlägt der Lenker des Rades in dieser Sekunde nach rechts aus, um einem Schlagloch auszuweichen und schon sind die beiden Verkehrsteilnehmer kollidiert. Weiterlesen

Mit dem Rad durch Kopenhangen!

Kopenhagen überall

Mit dem Rad durch Kopenhagen!

Mit dem Rad durch Kopenhagen!

Wie bereits des Öfteren in diesem Blog thematisiert, wird Fahrradfahren immer beliebter. Das Auto der Umwelt oder der eigenen Gesundheit zuliebe mal stehen zu lassen und die Strecken stattdessen auf zwei Rädern zurückzulegen, ist gerade jetzt im Sommer für viele schon zum Alltag geworden. Der kultige Drahtesel als erstes Transportmittel erfreut sich sogar einer solch großen Beliebtheit, dass selbst die Politik das Thema Radinfrastruktur nicht länger aufschieben kann und neuerdings der Begriff „ Fahrradstadt“ in aller Munde ist. Weiterlesen